Brandmeister Ahoi!   

Brandmeister Ahoi!   

6.3.2018 at 10:18 am
 

Am 06.03.2018, einem sonnigen Morgen, gab es etwas, was für Aufregung sorgte: Wir gingen zur Feuerwehr!
Leider hatten wir erst einmal Pech: Unser Feuerwehrmann, Brandmeister Marc, war gerade im Einsatz. So ist das eben bei der Feuerwehr. Eine Dreiviertelstunde später kam er endlich vom Einsatz zurück.

Am Anfang erklärte uns Marc den Beruf des Feuerwehrmanns. Er sagte uns auch, dass ein Feuerwehrmann Tag und Nacht bereit sein muss, seinen Job zu machen.
Anschließend hat uns Brandmeister Marc das Alter der Feuerwache schätzen lassen. Alle dachten, es gibt diese Wache seit 1300, weil es ein Schild gab, auf dem stand: ,„Feuerwache 1300“. Aber es war nur die Nummer der Wache. Tatsächlich ist sie von 1883 und wird wird in diesem Jahr 135 Jahre alt.
Danach erklärte er uns, dass jeder Feuerwehrmann eine bestimmte Aufgabe hat. Es gibt einen Angriffstrupp, der aus zwei Personen besteht. So können sie sich gegenseitig die Atemmaske aufdrehen. Der Angriffstrupp rettet Menschen aus brennenden Gebäuden. Es gibt Feuerwehrmänner, die für die Schläuche verantwortlich sind und welche, die löschen. Und es gibt einen Fahrer. Er erzählte uns auch, dass sich der Angriffstrupp im Falle eines Notfalles sogar im Fahrzeug umziehen kann. Natürlich gibt es noch mehr Aufgaben als das Löschen der Brände. Die Aufgaben werden ständig getauscht.

Nun erklärte uns Brandmeister Marc, dass es früher in dieser Feuerwache Feuerwehrkutschen gab. Schließlich waren wir in der ältesten Feuerwache Berlins. Es gibt dort auch keine Rutschstangen, weil die Menschen früher nicht auf die Idee gekommen waren, dass man mit der Rutschstange schneller runter kommt als über die Treppe.
Dann hat er uns endlich erlaubt, zu einem der Fahrzeuge zu gehen, einzusteigen und  alles zu berühren. Wir fuhren in dem Löschzug eine Runde über den Hof. Sarah fragte: „Wozu ist dieser rote Knopf?“ Der Feuerwehrmann antwortete: „Probiere es aus!“ Iuiuiu! Was für ein Lärm! Als wir ausgestiegen sind, zeigte uns Marc die Axt, Schläuche und andere Werkzeuge der Feuerwehr und auch das Sprungpolster, das in 30 Sekunden aufgepustet und einsatzbereit ist.
Und danach wurde es witzig: Ein Kollege von Marc zog die ganze Ausrüstung an. Insgesamt wog er damit 90 kg, 20 kg mehr als normal. Er erzählte uns auch, dass ein anderer Kollege eine Viertelstunde mit Anzug auf dem Grill saß. Dann wurde ihm langweilig. Verbrannt hatte er sich aber nicht.
Als Nächstes war das Fahrzeug mit der Drehleiter dran. Wir sind in einen Korb geklettert und dann immer, immer höher gefahren. Irgendwann waren wir auf Höhe des Küchenfensters der Feuerwache und Marc hat gefragt, was es zum Essen gibt. Wir sind 30 Meter hoch gefahren (höher geht es nicht) und hatten einen tollen Blick über Berlin. Brandmeister Marc hat uns das Reichstagsgebäude, die Siegessäule und vieles mehr gezeigt. Wir waren dort oben zirka 5 Minuten lang und sind anschließend langsam wieder runter gefahren. Nach dem alle oben waren, haben wir noch viele Fragen gestellt.

Wir waren leider nicht so lange in der Feuerwache, nur anderthalb Stunden. Dann haben wir uns auf den Rückweg zur Schule gemacht. Nach ein paar Minuten haben wir unsere Feuerwehrleute aber schon wieder gesehen, weil sie zu ihrem nächsten Einsatz genau an uns vorbeigefahren sind.
Das war ein toller Ausflug!!!

von Isaac Becher, Nathan Furer und Dovi Halpern